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Wir sind ein Familienbetrieb und bewirtschaften das Restaurant in vierter Generation.

Im Jahre 1922 kam der Betrieb durch Friedrich Arthur in den Besitz von Familie Hofer. Bis ins Jahr 1987 wurde der Betrieb im nebenstehenden Bauernhaus gemeinsam als Bauern- und Wirtshaus geführt.

Danach haben sich Walter und Niklaus Hofer entschieden, die Betriebe zu trennen. So entstand dann das Restaurant am jetzigen Standort.

Vor 27 Jahren (1992) übernahmen Hans und Therese Hofer die Leitung des Restaurants.

Hans Hofer

Therese Hofer

Blapbach-Bedeutung

Wortbedeutung Blapbach.

Das Wort Blapbach muss man wohl nicht in der Höhe, sondern im Talboden der Jlfis bei Trubschachen suchen. Dort heissen am linken Talboden und auf zwei Terrassen darüber, drei Heimwesen Unter-, Ober Blapbach und das Blapbachbergli. Die Besiedlung durch die Alemannen erfolgte während den ersten Jahrhunderten. Sie machten sich zuerst die weiten Talgefilde mit ihren Terrassen, Auen und Schuttkegeln zu eigen. Der Name Blapbach könnte deshalb mit einer Bacheinmündung zusammenhängen, sind es doch die zwei Seitenbäche Ortbach und Teufenbach, die ausserhalb Blapbach ihre Schuttkegel in das Haupttal der Jlfis verplättern und so die Jlfis auf die andere Talseite drängen.

(Blapbach=Plattbach,auf plattem Boden ) Die Erschliessung der Küheralpen, der Bergweiden geschah in späteren Zeiten, als die Talbauern weiter rodeten und zu ihren Talheimeten Sömmerungsplätze für ihr Vieh suchten. Dies ermöglichte ihnen die Vergrösserung des Viehbestandes, da sie nun die Talheimwesen heuen und emden konnten für die winterliche Stallfütterung.

Später, vor allem im 18. Jahrhundert, wurden viele Alpweiden von wohlhabenden Bernerpatriziern mit Gülten belehnt und bei Zahlungsunfähigkeiten der Gläubiger angeeignet. So oder auf ähnliche Weise kamen viele Emmentaleralpen in stadtbernischen Patrizierbesitz oder wie die Alpen Blapbach und Surmettlen in den Besitz der Inselkorporation Bern. Sie liess sich durch einen angestellten Küher von diesen Alpen mit Butter und Bergkäse beliefern. Da die Ab- und Auffahrt des Viehs und der Produkte dem Bergrücken nach gegen die Schüpbachbrücke erfolgte, war es auch die Inselkorporation, die 1839/40 dem Besitzer der Alpen Gyrsgrat (auf der Eggiwilerseite) an die bessere Erschliessung des Bergweges über den dortigen, gefährlichen Fluhübergang (Geissrücken) einem namhaften Beitrag für die Untertunnelung leistete. Das Gyrsgratloch oder Hegenloch, wie der Tunnel je nach Bergseite heisst, war wohl neben dem Urnerloch 1707 der zweitälteste Tunnel der Schweiz.